Es sitzt ein kleines Vögelein am Wegesrain
und singt sein Liedelein so fein, fein, fein.
Tiritirallala!
Da trabt vorbei ein altes Gäulelein,
dem hängt ganz weit heraus das Züngelein,
aus seinem Mäulelein, dem armen Gäulelein.

Wo läufst du hin, wo läufst du fort?
Es geht doch nur von einem zum anderen Ort!
Tirili, tirilalala!

„Ach, laß mich laufen, ich muß mir einen saufen,
man will mich verkaufen! Ich armes altes Gäulelein.“

Bleib doch stehen, du dummes, altes Pferd,
laß dich einmal ansehen,
für mich  bist du von besonderem Wert.
Laß uns Freunde sein, gemeinsam sind wir stark.
Tiritara, taratata!

Komm, wir gehen an einen anderen Ort
und träumen uns die Menschen fort.
Wie können wir dann fröhlich leben.
Tirida, tiridort, dort, dort!

So nimm denn hin die Kraft meiner Flügel
und zieh mit mir in einen neuen Hort.
Dort singen wir gemeinsam ein Lied,
Tirida, tiridort, tirifort, fort, fort!

Bis sie uns suchen, vielleicht auch rufen,
dann kommen wir aufs Neu,
Gäulevogelfrei und Vogelgäulelein.

Kinder, wenn euch leer die Welt erscheint,
dann ruft uns ganz laut.
Am Himmel fliegen wir vorbei,
das Pferd mit weiten Schritten,
getragen von der Flügel Kraft.
Seht nur gut hin, seht, was Freundschaft schafft.
Ich armes, altes Gäulelein
und das kleine Vögelein werden singen,
daß das Lied die ganze Welt umspannt
und Frieden soll in der Menschen Herzen sinken.
Tirila, tirilei, tiriweit, weit, weit!

UTE  KUGEL - ERBE

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