Aus des Windes Blasen
weint in verlorenen Tönen
des verletzten Pans kleine Flöte.
Seine Geister sich niemals mehr
im trunkenen Tanze drehen.
Sein Reich verliert
des lichten Tages Freude,
die Nacht ihre heiteren Spiele.

Viele, die ihm dienten,
siechen dahin.
Ihre Namen kriechen
zerstückelt über Vergilbtes,
ein aufgelisteter, nummerierter Platz,
weggelegt ein verborgener Schatz.

Verstaubt ist ihr Singen,
ihr Summen, ihre Farbenpracht,
vergebliches Zeugnis ihres Lebens.

Trauernd legt sich nieder, Pan.
Er ruft den Himmel an.
Es berstet die Erde,
es bricht auf ein Vulkan.
Feuerströme, Wasserfälle von Regen,
der Erde Gleichgewicht nehmen.

Und seine Flöte,
schrill und schriller sie schreit.
Mensch, hör die Klage,
steh ihm bei,
damit dein Morgen
noch gesegnet sei.

UTE KUGEL - ERBE
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